CwL#2- Über Veränderungen mit Romy Hausmann

CwL#2- Über Veränderungen mit Romy Hausmann

Hello! Herzlich willkommen bei einer neuen Folge CoffeewithLou. Heute sitzt jemand ganz besonderes mit am Tisch, und zwar niemand geringeres als die Autorin Romy Hausmann! Zusammen sprechen wir über Veränderungen und wie man mit ihnen umgeht. Viel Spaß!

Romy Hausmann

Hey Romy! Ich freue mich riesig das du heute dabei bist. Magst du dich einmal vorstellen?

Ja klar. Hey, ich bin Romy. 37, Mutter und Autorin und schreibe nebenbei noch für MyMonk.

Genau, Romy hat nämlich den Thriller „Liebes Kind“ geschrieben, der z.b auf Bookbeat Platz 3 der Charts ist und sogar auf Platz 1 der Spiegel- Bestsellerliste.

Mich hat die Story komplett auseinander genommen, bis zur letzten Minute habe ich mitgefiebert, gerätselt und war echt traurig, als das Hörbuch vorbei war. Also Romy, ich wäre jetzt übrigens bereit für dein nächstes Buch!:D

Ich beeile mich:D

Heute soll sich alles Rund um das Thema „Veränderung“ drehen, was bei dir auch eine große Rolle spielt. Du hast dein Leben quasi einmal auf links gedreht und einen ganz anderen Lebensstil mit neuen Prioritäten und Ansichten gestartet.

Wie war diese Veränderung?

Bis vor einigen Jahren habe ich meinen Traum vom „großen Leben“ gelebt: In der Großstadt, als Redaktionsleiterin bei einer Fernsehproduktion, mit Gucci-Handtasche am Handgelenk, mit spitzen Ellenbogen, immer busy, mächtig wichtig (gefühlt) und – tja, irgendwie nie so richtig glücklich (was ich aber natürlich nicht zugegeben hätte. Immerhin hatte ich ne Gucci-Handtasche! Nein, sieben, um genau zu sein). Letztendlich lief das Ganze sehr gezielt Richtung Burn-out.

Ich glaube, die wenigsten verändern ihr Leben von jetzt auf gleich, wie auf Knopfdruck – meist ist das ja auch gar nicht möglich, selbst, wenn wir es wollten. Aber wir sind ja auch immer ein stückweit von unserem Umfeld und seinen Gegebenheiten abhängig. Daher war das auch bei mir ein längerer Prozess.

Das klingt nach der klassischen Business-Lady und ziemlich aufregend, aber es zeigt mal wieder ganz deutlich das Geld und Karriere Gift für die Seele sein können. Ich denke auch das Veränderung immer ein Prozess ist und Zeit braucht, um sich überhaupt ins Lebens integrieren zu können.

Ich bin leider häufig jemand, der Alles von jetzt auf gleich machen oder verändern möchte. Die Risiken und der Aufwand sind mir in dem Moment dann relativ egal, totaler Tunnelblick. ZUM GLÜCK gibt es ein Umfeld das mich in solchen Momenten ausbremst und von dem ich abhängig bin, sonst hätte ich jetzt mit 18 Jahren bestimmt schon 2x das Land und 4x das Bundesland gewechselt, hätte mir Dinge gekauft, die ich jetzt total schwachsinnig finde und mit denen ich auch gar nicht umgehen könnte.

Ich glaube dieses überstürzte kommt bei mir davon, dass ich mir das Ergebnis der Veränderung so zusammen spinnen kann, wie ich es gerne hätte und die möglichen Schwierigkeiten einfach weglasse. Ob es mir letztendlich mit oder ohne Veränderung besser geht, kann man ja nie wissen.

Woran würdest du sagen, merkt man im Allgemeinen das Zeit für Veränderung ist?

Wenn wir merken, dass es uns nicht mehr so richtig gut geht, sich nichts mehr rund anfühlt und das dauerhaft. Jeder von uns hat Phasen, die schwierig sind, aber wenn diese zu einem Dauerzustand werden, wir uns nur noch erschöpft fühlen (egal, ob körperlich oder geistig), dann könnte es Zeit sein, einen neuen Weg zu versuchen.

Ich denke das man da ganz gut auf sein Gefühl hören kann und auch sollte, denn wenn wir unsere Gefühle zu lange ignorieren oder runterspielen, dann beißt sich früher oder später die Katze in den Schwanz. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich irgendwann der Körper melden wird und das nach außen trägt, was wir innerlich unterdrücken.

Aber wie unterbricht man diesen Kreislauf?

Dazu sind nicht grundsätzlich große Veränderungen nötig – manchmal genügen schon Kleinigkeiten. Sich ein wenig mehr Zeit für sich selbst zu nehmen, ein neues Hobby austesten oder ein Gespräch führen, das man schon lange in sich trägt.

Und wie war das bei dir?

Bei mir haben sich Nach der Geburt meines Sohnes meine Prioritäten verschoben. Ich merkte, dass mir meine Arbeit beim Fernsehen, die daraus bestand, Dreharbeiten vor Ort zu betreuen und anzuleiten, als Mutter schwerer insofern fiel, dass ich es auch oft mit Kindern zu tun hatte, denen es da, wo sie lebten, nicht besonders gut ging. Vor meinem Sohn konnte ich das immer recht gut weg blenden, was mir mit einem Mal nicht mehr gelang.

Wow, einen Job beim Fernsehen stelle ich mir aber auch echt interessant vor! Genau so gut kann ich mir vorstellen, wie hecktisch das Ganze von statten geht, vor allem wenn man eine so bedeutende Rolle dabei hat, wie du. Wenn sich dann natürlich auch noch die Arbeit mit dem Privaten vermischt, und das in einem so unglaublich wichtigen Punkt, wie dem eigenen Kind, dann ist Veränderung wahrscheinlich unumgänglich.

Ja, auch die Stadt München an sich, wo ich damals gelebt habe verursachte mir immer mehr Stress. Ich sehnte mich nach einem entspannteren Leben und einer ruhigeren Umgebung. So bin ich aufs Land gezogen und habe mich aus rein praktischen Gründen immer mehr aufs Schreiben von Sprechertexten verlegt, denn das konnte ich im Gegensatz zu den Dreharbeiten von zu Hause aus machen.

Das ist echt ein krasser Schritt in deinem Alter alleine aufs Land zu ziehen. Ich persönlich hätte mich das, glaube ich, gar nicht getraut. Ich hätte voll Angst alleine zu sein und etwas zu verpassen. Man steht ja bei so einem Neuanfang erstmal praktisch alleine da.

hattest du diese Ängste nicht?

Doch, natürlich. Aber wenn wir immer nur unseren Ängsten nachgeben, werden wir in diesem Leben wenig Erfahrungen machen, oder?

Und zudem: es gibt sicherlich Veränderungen, die das Leben dauerhaft umkrempeln, zum Beispiel, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat und nun versucht, mit dem Verlust klarzukommen, oder bei schweren Krankheiten. Ein neues Umfeld oder ein neuer Job gehört da eher in die Kategorie „ausprobieren“. Hätte ich gemerkt, dass ich mich auf dem Land nicht wohl fühle, hätte ich schnellstmöglich meine Sachen wieder gepackt.

Das macht das Ganze sicherlich etwas leichter, wenn man die ganze Zeit im Hinterkopf haben kann „Ich kann jederzeit zurück“.

Grundsätzlich finde ich, dass wir Ängste nicht immer von vornherein verteufeln sollten. Eine Angst kann genauso auch ein Antrieb sein oder auf Dinge hinweisen, die uns am Herzen liegen.

Mir kommt da in den Sinn, das man für Veränderungen eine gewisse Selbstliebe aufbringen muss, um seine Grenzen klar aufzuzeigen und wahrzunehmen.

Man muss es sich wert sein, den Aufwand, den die meisten Veränderungen mit sich bringen, auf sich zu nehmen um etwas positives für sich und sein Gefühl zu erreichen.

Sicher, nur so realisierte ich auch erst, wie sehr mich meine „wilden“ Jahre auch strapaziert hatten, sowohl psychisch als auch körperlich.

Je mehr Texte ich dann für’s Fernsehen schrieb, desto mehr festigte sich auch irgendwann der Wunsch, etwas eigenes zu schreiben. Heute lebe ich in einem kleinen Häuschen am Waldrand und schreibe Bücher

wenn ich damals hätte wild träumen können, hätte ich es mir genauso ausgesucht. Ein großes Glück, dass ich das nun auch tatsächlich so leben darf.

Klingt als wärst du angekommen. Für eine so eine gewisse Zeit könnte ich mir das auch vorstellen, also am Wald in einem kleinen Haus zu wohnen aber mehr so als Urlaub oder Auszeit, nicht dauerhaft. Naja, wie du schon sagtest, es ist alles ehr ein ausprobieren und vielleicht würde es mich ja auch mega erfüllen, wer weiß das vorher schon? Vor allem wenn man dabei etwas so unglaubliches wie Bücher verfassen kann.

Aber war es auch schwer für dich, den Punkt zu akzeptieren und zu realisieren, an dem du gemerkt hast „Es geht so nicht weiter, es muss sich etwas ändern“?

Ja, einerseits schon, denn ich hing an „meiner“ Stadt, schließlich hatte ich auch den Großteil meiner bisherigen erwachsenen Jahre dort verbracht, hatte Arbeit dort, Freunde, Lieblingsplätze. Das aufzugeben war schon ein Schritt, der mich Überwindung gekostet hat. Aber ich glaube daran, dass das Leben nun mal Veränderung ist – ob wir wollen oder nicht.

Ich glaube viele haben Angst vor den Kommentaren oder Meinungen vom Umfeld und trauen sich dadurch häufig nicht auf ihre Wünsche oder ihr Herz zu hören. Dadurch werden sie quasi gebremst.

Ich kenne das auch sehr gut von mir… Es fängt ja schon bei den kleinsten Veränderungen, wie ein neuer Kleidungsstil an. Man macht sich Gedanken, was die anderen denken, wie sie es finden und hat irgendwie auch Sorge vor den Reaktionen.

Du kennst das sicher auch oder?

Ja. Ich bin vom Naturell eine schlimme Zweiflerin und an den meisten Tagen so überhaupt nicht überzeugt von dem, was ich tue.

Oh okay, das hätte ich gar nicht erwartet.

Ich habe einen so großen Respekt vor deinem Beruf, deinem Mut und deinen Entscheidungen die du für dich triffst und auch durchziehst, dass ich gar nicht gedacht hätte, das du eine große Zweiflerin bist.

Naja, es ist aber leider ziemlich häufig der Fall, dass wir viel zu oft an uns zweifeln. Aber ich kann das schon nachvollziehen, dein Beruf ist einfach riskanter als der typische Büro Job. Ich glaube ohne Zweifel, würde man unsauberer arbeiten und wäre weniger zielorientiert.

Klar, was aber immer noch schwerer wiegt als der Zweifel, ist der Gedanke, dass ich am Ende meines Lebens nicht bereuen will, etwas nicht ausprobiert zu haben, aus Angst vor der Rezeption oder der Meinung anderer. Dann versuche ich lieber etwas und scheitere damit.

Also wie ich oben schon mal erwähnt habe, bin ich so ein „Mit dem Kopf durch die Wand Mensch“. Ich denke dann immer „Ja das biegt sich dann schon so das es irgendwie passt“. Aber wenn ich wirklich ernsthaft über eine Entscheidung nachdenken und auseinandersetzen muss, dann habe ich oft mehr Angst vor dem Scheitern und den Folgen davon, und fange gar nicht erst an etwas zu ändern.

Wie meinst du geht man am Besten eine Veränderung an? Sollte man lieber Schritt für Schritt planen oder kann es auch mal gut sein nach dem Motto „jetzt oder nie“ zu gehen?

Das kommt wohl auf die jeweilige Situation an. Wenn du dich beruflich verändern willst, solltest du wahrscheinlich schon vorher wissen, was dir spaß macht bzw. eine Alternative sein könnte, bevor du deinen jetzigen Job kündigst und im nächsten Monat nicht mehr weißt, wie du deine Miete zahlen sollst.

Trotzdem glaube ich mehr an Gefühl, als an Pläne. Wir wissen aus Intuition meist ganz gut, was wir brauchen und wie wir eine Veränderung bewirken können, trauen uns aber oft nicht darauf zu hören.

Manche Dinge passen eben auch immer nur in bestimme Lebenssituation, das muss man wohl einfach einsehen.

Ich könnte allerdings auch nicht ausschließen, dass ich irgendwann einmal wieder einen großen, verändernden Schritt mache und zurück in die Stadt ziehen werde. Ich denke, man muss einfach das tun, was das Leben erfordert.

Da habe ich eine Frage: Was soll man tun, wenn sich das Umfeld verändert und man nicht mehr die Kontrolle hat, in welche Richtung sich die Veränderung entwickeln wird?

Wie gesagt, es gibt Veränderungen (zum Beispiel durch Krankheiten oder den Tod), gegen die man einfach machtlos ist. Das muss man akzeptieren. Doch in den meisten anderen Lebenssituationen behältst du immer zumindest ein stückweit die Kontrolle, als dass du entscheiden kannst, wie du damit umgehst.

Wir neigen als Menschen dazu, uns in unsere Leiden hineinzusteigern, stellen jedoch oft später fest, dass das schlimmste Leiden eigentlich viel mehr in unserem Kopf stattgefunden hat und dass wir unsere Probleme noch viel größer gemacht haben, als sie eigentlich waren.

Oh ja, das kenne ich. Spätestens wenn die Situation vorüber ist, bereut man den ganzen Stress und all die aufregenden Gedanken die man sich vorher gemacht hat.

Es gibt einen Satz, den ich sehr mag und an den ich mich versuche zu erinnern, wenn das Leben mich aus der Bahn wirft: Selbst die dunkelste Stunde hat nur sechzig Minuten.

Das ist ein schöner Abschluss für unsere Kaffeerunde, war ja doch ziemlich Deep das Thema.

Aaaaaaber da ist noch etwas, dass uns alle ganz doll interessiert, und zwar dein Buch „Liebes Kind“ und dein Beruf als Autor.

Der Klappentext:

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

Quelle: dtv.de

Romy, Thriller sind ja schon ein ziemlich krasses Genre, was hat dich inspiriert ein Buch in dieser Richtung zu schreiben?

In erster Linie ging es mir darum, ein Genre zu finden, in dem ich mein Faible für Psychologie, insbesondere für die menschliche Abgründigkeit, ausleben zu können. Kaum etwas ist für mich spannender als die Psyche – dafür ist das Thrillergenre der perfekte Spielplatz. Wichtig war mir bei aller Spannung allerdings auch, eine Geschichte zu schreiben, die emotional ist, mit Jasmin zum Beispiel auch einen Opfertyp zu kreieren, der nicht so stereotyp ist, wie man weibliche Opfer oft liest. Am meisten „Spaß“ beim Schreiben allerdings hatte ich mit Hannah, dem 13-jährigen Mädchen, das in der Hütte geboren wurde und sein Leben lang darin verbrachte. Sie erlebt die „echte“ Welt wie eine Außerirdische.

Hannah ist auch mein absoluter Lieblingscharakter! Durch ihr Asperger ist ihre Sicht auf die Dinge ganz besonders und bei der einen oder anderen Stelle musste ich auch mal über ihre Antworten schmunzeln.

Warst du manchmal von dir selbst überrascht, dass du solche Düsteren Szenen zusammen schreiben kannst?

Darüber habe ich ehrlich gesagt nie nachgedacht, also wahrscheinlich nicht. Die Geschichte entwickelte sich beim Schreiben ab einer bestimmten Stelle einfach zum Selbstläufer, die Szenen fühlte sich „richtig“ an. Außerdem komme ich mit „düsteren“ Szenen ganz gut klar – ich hätte eher Schwierigkeiten gehabt, sehr blutige und körperlich grausame Szenen zu schreiben. Dementsprechend findet man die bei „Liebes Kind“ auch nicht bzw. nur angedeutet.

Das macht das die ganze Story total realistisch, was ich persönlich liebe!

Hast du dich in die einzelnen Charaktere beim Schreiben richtig rein gefühlt und versucht so zu empfinden?

Ja, absolut. Ich bin von Natur aus jemand, der sich ganz gut in andere hineinversetzen kann – etwas, das ich durch meine Arbeit beim Fernsehen gelernt habe. Ich habe immer versucht, mir vorzustellen, wie ich selbst in dieser oder jener Szene handeln und mich fühlen würde.

Also konntest du beim Schreiben wie in eine andere Welt abtauchen?

Ich bin immer sehr in meinen Geschichten „drin“, reagiere beim Schreiben teils sogar körperlich darauf, bekomme Herzrasen oder fange an, Nägel zu kauen – und vergesse tatsächlich (fast) alles um mich herum.

Das ist krass und darum beneide ich dich tatsächlich ein bisschen:) Beim lesen kann ich meine Umwelt nie ausblenden und Emotionen wollen bei mir auch nicht kommen… Das habe ich nur bei Hörbüchern.

Wusstest du schon beim Anfang vom schreiben, wie das Ende aussieht?

Ich wusste sehr schnell, dass Lena am Ende zu Wort kommen sollte, wie es im Epilog dann auch geschieht. Mir war klar, dass eine Geschichte wie diese kein „typisches“ Happy End bekommen könnte; das wäre zu weit hergeholt gewesen und hätte sich einfach nicht authentisch angefühlt – und das war etwas, was mir unheimlich wichtig war: Authentizität.

Wie lange hast du gebraucht „Liebes Kind“ zu schreiben?

Ich bin eine Königin darin, Geschichten wieder und wieder neu anzufangen und dann wieder zu verwerfen. In Summe habe ich ein Jahr lang an „Liebes Kind“ gearbeitet – davon war allerdings ein gutes halbes Jahr nur Versuch, Abbruch, Neustart, bis ich endlich den richtigen Ton für die Figuren und die richtige Struktur gefunden hatte. Ab da war die Geschichte innerhalb von ungefähr vier Monaten geschrieben.

„Liebes Kind“ als Hörbuch ist auf Amazon auf Platz 5 und auf Bookbeat sogar auf Platz 2 der Beliebtesten Hörbücher… Kannst du das richtig realisieren?

Das ist völlig verrückt – immer noch. Ob du es mir glaubst oder nicht, manchmal habe ich so einen lichten Moment, in dem mir klar wird, was in den letzten Monaten so alles passiert ist. Das Hörbuch, das so toll läuft, das Buch an sich, das sich seit seinem Erscheinen auf der Spiegel-Bestsellerliste tummelt, sogar Platz 1 war, die Filmrechte, die optioniert worden sind, die Auslandsrechte, die verkauft wurden, die Leute, die zu meinen Lesungen kommen und immer so viel Begeisterung mitbringen. Das ist so viel mehr, als ich mir je hätte vorstellen können, und wirft mich immer noch aus der Bahn. Ich bin unendlich dankbar.

Wow, ich glaube das man das nie richtig realisieren kann und sich auch nicht daran gewöhnen wird. Vor allem finde ich, sind Bücher etwas ganz persönliches wo der Autor seine Gedanken und Ideen offenbart. Wenn diese dann auch noch so bombastisch ankommen… Ein größeres Kompliment gibt es kaum.

Hast du denn das Hörbuch selbst mal gehört?

Ja! Und ich finde es ganz, ganz großartig! Die Sprecher (Leonie Landa, Ulrike C. Tscharre und Heikko Deutschmann) machen so einen unfassbar tollen Job. Als ich das Hörbuch hörte, habe ich übrigens auch geweint, weil es so etwas Unwirkliches war.


So alle zusammen, wir sind am Ende.

Romy, vielen vielen Dank für die Zeit, die du dir genommen hast und für deine Offenheit!

Es hat mir super viel Spaß gemacht mit dir zu quatschen und vor allem mehr hinter die Kulissen von „Liebes Kind“ zu blicken.

Und auch du auf der anderen Seite vom Bildschirm; Ich hoffe dir hat die zweite Folge von CoffeewithLou genau so gefallen wie mir!

Ich freue mich, wenn du bis hier hin dabei warst!

Alles Liebe und bis Bald

Lou

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