CwL#8 „Werden BloggerInnen ausgenutzt?“ mit @mehralsgruenzeug

CwL#8 „Werden BloggerInnen ausgenutzt?“ mit @mehralsgruenzeug

Hey! Und herzlich willkommen bei einer neuen Folge CoffeewithLou!

BloggerInnen

Schon die 8te Folge, Wahnsinn!
Heute spreche ich mit der lieben Jenni von @mehralsgruenzeug übers Bloggen, über den Beruf, vor- und Nachteile und den Umgang mit sogenannten „Pr. Samples“.

Aber vor allem schauen wir uns an: Werden Blogger*innen ausgenutzt?

Mir spukt diese Frage des Öfteren in meinem Kopf herum, denn wenn man so auf Instagram durch die Gegend scrollt, sieht man immer wieder Beiträge mit der Kennzeichnung: „Werbung, unbezahlt“ oder „Werbung, Pr.Sample“.
Das es dabei aber steuerrechtlich einiges zu beachten gibt, habe ich im Laufe dieses Gesprächs lernen dürfen!

Schnapp dir nen Kaffee und viel Spaß beim Lesen!:)


Hey Jenni schön das du dabei bist! Magst du dich vielleicht zum Anfang einmal vorstellen?

Ja klar ich bin Jenni, 27, und schreibe auf dem Blog „Mehr als Grünzeug“ und dem zugehörigen Instagram-Kanal @mehralsgruenzeug über Nachhaltigkeit, Feminismus, faire Mode und alles, was damit zusammenhängt (eine ganze Menge!)

Wie gehts dir im Moment? Kommst du gut durch diese, nennen wir es mal vorsichtig „ungewöhnliche“, Zeit? 

Ja es geht, mal so mal so aber im Großen und Ganzen gewöhne ich mich daran. Am Anfang fand ich es echt schwierig. Wie gehts dir? 

Ja ähnlich. Was ich halt so schwierig finde ist, dass kein Ende in Sicht ist und man irgendwie gefühlt so in der Luft hängt. Ganz komisch. 

Ja kann ich voll verstehen! 

Ich wollte heute mit dir ein bisschen übers Bloggen sprechen bzw. über die Frage „werden Blogger ausgenutzt?“. Mich beschäftigt das Thema schon ziemlich. Du bist ja auch auf Instagram aktiv und hast einen Blog und es kommt ja immer wieder das Thema „Werbung“ auf. Vor allem Firmen, die für Werbung nicht zahlen wollen, kleine Blogger die sich mit Produkten vergüten lassen, und und und… Du kennst es ja.

Ja leider..:D 

Das ist echt bei den meisten gefühlt ein Thema:D Wie lange machst du denn schon deinen Blog und Instagram?

Puh, ich kann mir so unglaublich schlecht Jahreszahlen merken. Also, den Blog habe ich im Sommer 2015 gestartet, glaube ich, und Instagram habe ich erst später angefangen. Ich habe mich gegen Instagram auch ziemlich lange gewehrt. Ich hatte sehr merkwürdige Vorurteile:D. Aber ich glaube 1 oder 2 Jahre später habe ich damit dann auch angefangen. So lange noch gar nicht aber ich kann es nicht genau sagen.

Ich mache das jetzt auch so 2 Jahre und für mich stellt auch total oft die Frage, ab wann man denn überhaupt Geld verlangen darf. Verstehst du was ich meine? 

Ja du meinst ob man erst eine bestimmte Follower*innenzahl haben muss, damit deine Inhalte wertvoll genug sind, um bezahlt zu werden?

Ja genau! Absolut:D

Also nein, finde ich gar nicht. Ich kann die Perspektive total nachvollziehen und bei mir war das damals auch so. Man fühlt sich ja auch sehr geehrt, wenn Leute auf einen aufmerksam werden und finden, dass man gute Sachen macht, bei einem Werbung buchen möchten. Oder auch einem etwas schenken wollen. „Schenken“ wird ja auch ganz gerne verwendet als Begriff und dann fühlt man sich so unfassbar geehrt und traut sich gar nicht zu sagen, dass das auch was kostet weil es ist ja Arbeit weißt du?

Es ist Arbeit, wenn du 50 Follower*innen hast und es ist Arbeit wenn du 50.000 follower*innen hast. 

Es ist Leider immer noch Realität, dass die Leute knallhart auf die Zahlen schauen aber am Ende des Tages ist es Arbeit. Und dazu kommt noch, dass die Firmen ja etwas von DIR wollen. Also: egal wie viele Menschen du erreichst, offensichtlich wollen die etwas von dir und dann sollen die dafür auch bezahlen.

Ja ich habe immer das Gefühl das die sich so denken, nach dem Motto: Ja die hat nicht so viele Follower also bekommt sie nur ein Produkt geschenkt, das tut uns nicht weh aber wir bekommen Werbung. 

An der Stelle habe ich oft so das Gefühl, dass kleine Blogger werden ausgenutzt, bzw. ihre Unwissenheit genutzt wird. Wie du auch eben schon sagtest, man fühlt sich dann total geehrt und das macht ja auch innerlich etwas mit einem. Wenn du dann so deine erste Anfrage bekommst, dann ist man ganz schnell so „Oh der schenkt mir was, der mag meine Inhalte. Ja ne, dann nehme ich lieber das Produkt. Nur nicht unhöflich sein“. 

Ja, wobei man ja auch alleine schon juristisch und steuerrechtlich differenzieren muss. Wovon man ja häufig ausgeht, ist, dass kleine BloggerInnen davon gar nichts wissen. Weil es gibt die Art der „Schenkung“, also quasi du bekommst etwas, ohne es eine Gegenleistung erwartet wird von dir, so klassische Pr. Samples. Also du kannst es testen, wenn du möchtest, wenn du Bock hast, machst du was dazu oder halt nicht. Du musst das Produkt auch nie zeigen, dich dazu äußern oder sowas.

Dann gibt es aber auch noch sogenannte „Barter Deals“. Praktisch „Wir schenken dir ein Produkt aber wir wollen dann einen Post mit den und den Hashtags, und der und der Verlinkung, das und das muss im Text drinstehen und dann wollen wir eine Story, so und so soll das Produkt gezeigt werden“ und so weiter und sofort. 

Und das musst du ja dann sogar als Blogger*in steuerrechtlich absetzen und angeben in deiner Steuererklärung. Das du das halt als Geldwerten Vorteil bekommen hast.
Es ist quasi eine Leistung, die du erhalten hast. Da gibt es einen ganz treffenden Begriff für aber der fällt mir gerade nicht ein. Aber du hast letzten Endes ein Minusgeschäft gemacht. Du bekommst kein Gehalt, aber musst den Warenwert des Produkts anrechnen in deine Steuererklärung.

Okaaay… Wow. Gut das du es sagst, das wusste ich jetzt zum Beispiel überhaupt nicht:D. 

Ja genau! Und das ist halt das Fiese. Davon gehen dir Firmen häufig aus. Das wissen halt super viele Leute leider nicht.

Bei mir war das auch so, ich habe das dann irgendwann rausgekriegt dadurch, dass mir das erstmal Andere aus dem Netzwerk gesagt haben. Ich war auch super sauer, weil halt sehr viele Firmen das einfach ausnutzen. Und ich meine: Auf der anderen Seite sitzen da natürlich auch Leute, die ihre Vorgaben haben und eben gesagt wird „Drück´ mal durch, hau´ mal soviel Deals raus, wie du kriegen kannst“.  

Ist dann auch immer die Frage, wie viel Verantwortung man da auf die einzelnen Menschen abwälzen kann, mit denen man Kontakt hat. Aber in erster Linie ist es eine Firmen-Policy, die dahintersteckt. 

Hast du dich damit dann schon richtig „befasst“? Also musstest du dich da so richtig reinlesen oder informieren? 

Ja, es gibt ja auch so spezielle Rechts-Blogs im Internet. Rechtsanwalt Thomas Schwenke ist da ein Beispiel. Der ist auf Internetrecht spezialisiert und macht ganz gute Sachen. Dann gibt es auch sehr viele Sachen, die man sich kostenlos als Ressource durchlesen kann, sich weiterbilden kann, Seiten auf denen man sich weiterbilden kann.

Ah okay.

Es ist halt leider häufig so, dass du super viel im Laufe der Zeit durch Erfahrung lernst. Du stößt dann irgendwie darauf, auch in Facebook-Gruppen oder irgendwelche anderen Netzwerke. Dann lernst du und professionalisierst dich ja auch Schritt für Schritt.

Ich hätte mir persönlich auch gewünscht, dass ich nach System vorgegangen wäre aber die Realität sieht dann doch eher so aus, dass man Dinge irgendwo was aufschnappt und denkt „Oh fuck, da muss ich mich jetzt auch noch drum kümmern, und daran muss ich denken“.

Daran sieht man ja auch wie viel mehr dahinter Steckt. Es ist eben nicht nur dieses „Oh cool, ich bekomme etwas geschenkt“, sondern eigentlich ist da echt noch viel hinter. Aber das wird einem eben nicht gesagt.

Ja genau! Also es gibt ja schon, vor allem in der nachhaltigen Community, einen sehr schönen Zusammenhalt, viele Firmen, die super tolle Sachen machen, die auch von der Policy und von den Leuten super sind. Da ist halt der Vibe schon ein ganz anderer als jetzt zum Beispiel bei konventionellen Labels. Das kann eben auch ganz anders laufen.
Aber am Ende des Tages muss man sich immer wieder vor Augen halten: Es ist ein Geschäft. Es ist ein Business.

Leute wollen mit dir Arbeiten, sie wollen was von dir und es gibt leider auch im öko-fairen Bereich auch sehr viele, die bekommen- aber nicht geben wollen. Das ist etwas, worüber ich mich auch nach wie vor sehr stark aufrege. Was ich auch so von der Wertigkeit einfach nicht passend finde. Wenn man vorne das Schaufenster „öko-fair, nachhaltig und ethisch korrekt“ bedient und bei den Leuten, die Werbung machen sollen, ist dann kein Budget zu verfügung. 

Ich weiß genau was du meinst! Aber ich denke, dass das auch oft nicht der Fall ist… Also dass kein Budget da ist. Wenn ich mir von manchen Firmen die Reichweite anschaue und auch mitbekomme, wie bekannt das Produkt ist, da kann einem dann ja keiner erzählen, es wäre kein Geld für Werbung da. 

Das ist auch eben etwas, was mich auf der moralischen Ebene total verletzt irgendwie. Und es ist tatsächlich nach wie vor so, wenn ich dann so eine Mail kriege, steht da häufig drin: „Ja, also Budget haben wir gerade nicht, aber wir können dir anbieten, dass wir vielleicht, irgendwann mal, wenn es gut läuft, Geld haben. Und für diese erste Kooperation, für die du alles machst, was wir auflisten, zahlen wir nicht. Also vielleicht, irgendwann in 3 Monaten bekommst du dann was“. Boah :

Haha:D Ja sowas hatte ich letztens auch. Da hieß es dann „Ja also für die erste Kooperation können wir nichts zahlen, aber wir könnten ja schauen, ob es etwas langfristiges werden kann und dann schauen wir, wie viele Menschen über deinen Rabattcode bei uns eingekauft haben und dann bekommst du vielleicht einen kleinen Anteil“ -Wow.

Ja, weil am Ende ist es halt Arbeit ne. Es ist deine Zeit, es ist deine Reichweite, die du dir Aufgebaut hast, was ja auch irgendwo super viel Arbeit ist und es ist deine Expertise, deine Ressourcen halt in jeder Hinsicht, die dann irgendwo ausgenutzt werden sollen, wenn man das mal runterbricht. 

Ja, da hat sich ja auch für die Unternehmen irgendwie durch Instagram, also so wie sich das Ganze jetzt entwickelt hat, ne ganz schöne Tür geöffnet. Weil halt viele, glaube ich, sehr schätzen etwas geschenkt zu kriegen, es die  Unternehmen aber so gut wie nichts kostet und sie so nicht in Werbung investieren müssen. 

Ja, total. Also auf dieser einen Seite hat schon eine starke Professionalisierung stattgefunden, aber es gibt ja auch viele, die das nebenberuflich machen oder halt nicht auf das Geld sind. Und dann in dem Moment auch noch gar nicht durchdrungen haben, dass das auch Arbeit ist für sie. Es ist ja für sie auch Arbeit, auch wenn sie es „nur“ nebenberuflich, oder als Hobby machen. Aber es ist ja ihre Zeit und Energie, die da rein fließt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die das mehr so aus Spaß an der Freude machen, was ja auch völlig legitim ist, dann eher sagen „Ja gerne, nehm´ ich! Da mache ich dann auch mal was aber verlange dafür dann auch nichts“. 

Das drückt dann aber hingegen wieder die Preise bei Anderen. Es ist ja ein Markt, dass muss man sagen. Es ist ein Business und das drückt dann für andere Menschen, die dann mehr oder weniger auf das Einkommen angewiesen sind, den Preis.

Mega Punkt! Da habe ich so auch noch gar nicht drüber nachgedacht bzw. das von dieser Seite gesehen! Aber macht total Sinn.

Ich hatte zum Beispiel auch schon sehr oft den Fall, das Firmen dann gerne mehrere Leute anschreiben und möglichst viele Menschen einbinden wollen. Das merkt man ja manchmal, wenn dann Kampagnen online gehen und jeder zweite Post im Feed von der selben Marke ist. Und da hatte ich häufig schon denn Fall, dass ich angeschrieben wurde, aber es dann hieß „Ja, aber deinen Preis können wir nicht zahlen, das ist zu viel, weil Person XY hat das für umsonst gemacht, und die hat genauso viel Reichweite wie du“. Oder „XY hat nur die Hälfte dafür verlangt“.

Ja, dann steht man halt da und denkt sich „Ja, Toll.“ 

Verstehe. Also schadet man sich ja praktisch nicht nur selbst mit dem „Für-Umsonst-Arbeiten“ sondern auch noch anderen BloggerInnen…

Ja, das ist das Argument, welches häufig genutzt wird und dann ist der Marktpreis ja quasi nach Unten gezogen worden. Das ist halt im Endeffekt für alle blöd.

Ich persönlich weiß dann auch häufig nicht… Also gehen wir von so einem kleinen, nachhaltigen Unternehmen aus. Die kommen dann ja häufig mit sowas wie „Ja, wir sind ein kleines Start-up, brauchen noch Unterstützung“ usw. 
Ich bin dann immer total unsicher, weil es ist ja klar, dass die Unterstützung brauchen. 

Das finde ich tatsächlich auch schwierig. Also ich fahre jetzt auch keine super strikte und konsequente Linie, sondern entscheide das immer zum einen nach Sympathie. Also wie gut kommt man miteinander klar, wie nachvollziehbar sind die Angaben… Also der Begriff „Start-Up“ ist ja schon ziemlich dehnbar.
Das wurde mir auch schon von vielen Ecken um die Ohren geschmissen, die halt, keine Ahnung, seit 3 Jahren in Facebook Werbung investieren, 50k auf Insa haben und wo ich mir dann so denke „Okay…:D das ist nicht mehr meine Definition von kleines Start-Up“. 

Wenn mir dann natürlich eine Person schreibt, die zuhause in Handarbeit Kleidung aus Fair-Fashion-Leinenstoff näht und die mir dann sagt, dass sie nicht viel Budget hat und es total lieb wäre, wenn ich sie mal erwähnen könnte, das ist ne andere Geschichte als das, was ich dir eben erzählt habe. 

Ja geht mir ähnlich. Also ich glaube gerade in dieser öko-fairen Richtung muss man immer ganz genau schauen, mit wem man es da zutun hat. Im Prinzip möchte man sich ja gegenseitig unterstützen und nicht jeder hat die selben Mittel. 

Es kommt auch auf den ganzen Auftritt an sich an, davon wer da so hinter steckt. Es gibt ja auch Start-Ups, bei denen man ins Impressum schaut und den Namen schon häufiger gelesen hat. Wo eine Person versucht 15 Start-Ups aus dem Boden zu stampfen und mal schaut, was so geht. Da kann man dann ja auch so ein Bisschen die Augen offen halten, wenn man das Gefühl hat, okay das ist ein strategisches Ding, in wie fern man dann selber noch strategisch mit eingebaut- und ausgenutzt werden möchte. 

Da gibts halt super viele Nuancen und ich würd auch nicht so pauschal sagen „Ne, unbezahlt mache ich nie“ das stimmt nämlich auch nicht. Für mich persönlich ist es aber von der Zeitkapazität her so, dass ich es mir sehr selten leisten kann unbezahlt zu arbeiten. 

Barter Deals mache ich zum Beispiel gar nicht mehr, so gut wie gar nicht mehr. Das mache ich nur in ganz ganz seltenen Ausnahmen. Weil es halt eben für mich Steuerrechtlich nachteilig ist und ich dann halt einfach kostenlos Arbeite:D. Dafür habe ich einfach keine Zeit. 

Kann ich komplett nachvollziehen. Egal, ob bezahlt oder unbezahlt, man möchte ja schon irgendwie was Gutes „abliefern“ und das braucht halt auch seine Zeit. 

Ich hatte heute auch erst wieder eine Anfrage, da wollte jemand zahlen aber der Ton… 😀 „Ich mag deinen Content und möchte Stories von dir kaufen. Wie viel willst du haben?“. Da dachte ich auch nur „Okay, guten Tag erstmal“.

Haha:D

Ich finde es kommt auch immer sehr auf den Ton an… Oder wenn man da so eine kopierte Email im Postfach hat, wo der Name noch falsch eingetragen ist:D

Ja, das finde ich auch sehr peinlich und passiert auch öfter. Es kommt dann immer ein Bisschen darauf an, wie ich gerade drauf bin. Manchmal lösche ich das, wieso soll ich Zeit drauf verschwenden, wenn die Leute nicht mal 2 Sekunden schauen wie ich heiße?:D Ja, aber manchmal schreibe ich auch zurück „Hey, ich glaube euch ist da ein Fehler passiert“. Das erzeugt dann bei denen ja auch so ein Peinlichkeitsgefühl, weil die wissen ja, was sie falsch gemacht haben. Damit zeigt man denen ja auch „Das ist mir aufgefallen und finde das nicht so cool“.

Hat sich da bei dir was verändert? Also du hast ja, wie jeder, mal klein angefangen… Hat sich da in sofern was verändert, dass die Firmen schon mehr auf die Idee kommen, dass du Geld möchtest und weniger mit Geschenken um sich werfen? 

Mh… Ich finde das schwierig zu beantworten. Also an sich, faktisch, ist es schon oft so, dass die Firmen Konditionen mit in die Mail schreiben und auch direkt sagen „Wir haben an das und das Budget und die und die Leistung gedacht“. Schick uns bitte deine Preisliste zu und schauen was du da gerade für veranschlagst und wir schauen dann ob wir uns das leisten können“. Also das gibts auch und das nimmt tatsächlich auch zu.

Wobei ich nicht sagen kann, ob es an der Größe meines Accounts liegt oder daran, dass Firmen sensibler geworden sind, was das angeht. Dass sich da schon irgendwie rumgesprochen hat, dass sich die Leute austauschen, miteinander reden und dass es schon eine gute Idee ist, nicht alles kostenlos zu verlangen. Das Image der Firma fängt ja auch irgendwann unter den Content Creatern an zu leiden, weil man redet ja miteinander. 

Häufig ist es aber auch noch so, dass ich selber fragen muss, ob es Budget gibt. Da rolle ich dann immer schon innerlich mit den Augen, weil das dann halt wieder 3 zusätzliche E-Mails sind, wo ich mir halt denke „Ja muss nicht sein, ist halt auch Arbeitszeit, die mir flöten geht“

Man muss aber auch berücksichtigen, dass es immer noch ein Lernprozess auf beiden Seiten ist. Das muss man ja auch sehen. Es ist ja kein Beruf, der schon lange etabliert ist und wo alle die Spielregeln kennen. Es ist immer noch ein Aushandeln und es gibt immer wieder Leute die neu dazukommen, die sich noch ein bisschen rantasten müssen. Da muss man denen dann auch ein Stück weit Empathie und Verständnis entgegenbringen. Viele wissen es ja auch einfach nicht besser. 

Ja klar, es ist ja wirklich noch alles ziemlich neu und es gibt ja auch irgendwie nicht so „DIE Spielregeln“. Ist alles ziemlich frei und individuell. 

Obwohl ich mir dann aber auch wieder denke, dass es nicht mein Job ist anderen zu erklären, was ihr Job ist:D 

Hahaha wo du Recht hast…:D 

Aber es ist halt so ein abwägen tatsächlich. Man möchte dann ja auch nicht immer so „fordernd“ wirken.. Mir gehts zumindest so. So nach dem Motto: Ja aber ich möchte bitte Geld sehen. Weißt du was ich meine ? 😀

Mh, ja. Man muss aber immer sehen, dass sie was von dir möchten. Sie möchten eine Dienstleistung von dir und du bist die Dienstleisterin. Sie finden deine Leistung gut und möchten etwas bei dir Buchen, mal ganz runtergebrochen aufs Wirtschaftliche. 

Ich meine ich gehe ja auch nicht zum Frisör und sage „Also, ich möchte bitte meine Haare gefärbt haben und mit Dauerwelle und dann möchte ich bitte noch die Augenbrauen gemacht bekommen aber erstmal möchte ich dafür nichts zahlen, ich will erstmal schauen ob mir das gefällt. Dann komme ich irgendwann wieder und dann bezahle ich vielleicht“. 

Ja, jetzt wo dus sagst… Wenn man das wirklich mal so runterbricht, ist das ja echt schon eine Kunst von denen, sich da rauszureden. 

Ja, total! Das läuft ja alles auf so einer total Ebene ab. „Ja, wir finden dich ganz toll, alles super was du machst“. Eben so ein Bisschen Honig um den Mund schmieren „Wir sind ganz hin und weg und schau´ mal, wir haben ein tolles Produkt und das passt ganz toll zu dir“ usw. 

Das ist schon ne Psychologie, die dahinter steckt und die zieht Nutzen aus dem häufig bei Frauen* verbreiteten „man möchte kein Ungemach machen“ und möchte vor allem, was du gerade schon angesprochen hast, nicht „fordernd“ sein. Man möchte nicht „aggressiv“ oder „anstrengend“ sein. 

Ja, genau 

Man ist dann eher so: Oh ist ja lieb, dass ihr mir was schenken wollt, danke das nehme ich gerne, ist alles toll und alle sind happy. So nach dem Motto: Ich möchte jetzt nicht das Element sein, welches Probleme macht. Ich glaube schon das das unbewusst mitläuft. 

„Die ist ja süß, die ist ja lieb und die lächelt ja auch die ganze Zeit, die ist ja ganz harmlos und da können wir es ja mal probieren“.  Ja, ne. So funktionierts halt nicht!

Ne ne.

Ja, das finde ich halt auch schade, dass das immer wieder versucht wird so.

Irgendwie Manipulation

Genau, Manipulation, Heucheln auch irgendwie. Also es ist auf gar keinen Fall bei allen, und man darf auch nicht alle in einen Topf werfen. Man muss differenzieren und es kommt ja auch sehr stark auf die Einzelfälle an. Aber es ist nicht selten ne Form von „Ja schauen wir mal wie weit wir so gehen können mit der“.

Wenn du das so sagst wird mir ganz anders:D. Wenn du eine Anfrage bekommst, wie filterst du das? Also wonach entscheidest du ob die Anfrage annimmst, worauf legst du wert?

Mh, also zuerst filtere ich ganz konkret: „Passt das zu mir und meiner Zielgruppe, kann ich dafür Werbung machen, ist das authentisch?“. Meistens gibt die Entscheidung das sehr schnell her. Also wenn ich da ne Anfrage von irgendeinem Lipfiller bekomme, dann ist das halt sofort raus:D

Oder wie wärs mit nem Zahnbleetching, welches man ins Handy stecken kann?:D

Hahahaha:D

Der Klassiker:D

Wunderschön, ja. Das habe ich schon immer vermisst in meinem Leben:D 

Braucht man!:D

Genau, sowas ist dann sofort raus. Also ich muss schon sagen, dass ich viele Anfragen bekomme, die sehr genau passen. Was ich auch sehr schön finde. Mittlerweile habe ich meine Zielgruppe sehr genau definiert und auf der anderen Seite hat sich da sehr viel entwickelt, das freut mich sehr! Das ist ne sehr schöne Entwicklung!
Dann gucke ich: Okay, was möchten die? Und dann gehe ich in die Detailanalyse:

Wie ist das Produkt verpackt, wo ist das produziert, wer produziert das, wie ist die Policy der Firma, wie ist der Gesamtauftritt. Im Prinzip schaue ich, ob das Produkt wirklich nachhaltig ist oder ob es Greenwashing ist. Das kann halt manchmal wirklich schon intensive Recherche beinhalten.

Manchmal wenn ich nicht genug Ahnung vom Thema habe oder noch nicht tief genug drin bin, dann sage ich auch sowas wie „Prinzipiell finde ich es cool, was ihr macht, aber ich kenne mich im Themenbereich XY nicht genug aus und möchte deshalb auch nicht mit Halbwissen etwas verkaufen“. 

Es kann auch den Fall geben, dass mir ein Produkt nicht nachhaltig genug ist oder man es besser machen könnte. Dann sage ich halt auch, dass mir das nicht reicht. Ist gut, was ihr macht, aber es reicht nicht.

Ja, und wenn das alles durch ist, dann schaue ich was die wollen, dann natürlich ganz grundsätzlich: Haben die Lust was zu bezahlen?:D Und meistens kommt dann erst der E-Mail Kontakt zustande und dann frage ich halt nach. So entwickelt sich das dann alles.

Alleine das ist ja auch schon enorme Arbeit und Zeitaufwand! Ich schaue dann tatsächlich auch noch immer nach, wie viel das Produkt kostet und ob ich persönlich dieses Geld dafür ausgeben würde. Weil ist ja schön und gut wenn ich etwas kostenlos bekomme und mich in dem Sinne nicht um den Preis kümmern muss aber ich möchte auch nicht das den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Letztens zum Beispiel kam eine Anfrage von einem Unternehmen, wo ich das Produkt an sich gut fand aber da sollte einfach ein Poster 50 Euro kosten und das konnte ich 1. nicht nachvollziehen und 2. wollte ich nicht, dass das jemand anders auf meine Empfehlung hin ausgibt. War für mich einfach kein fairer Preis. 

Ja, das ist auch so eine Sache, da achte ich auch drauf. Ich muss schon sagen, dass viele Produkte aus dem Öko-fairem Bereich, also jetzt nicht unbedingt Poster, aber Fair Fashion zum Beispiel, halt schon von Natur aus hochpreisiger sind als das, was man gewohnt ist. Das hat ja auch die ganzen Gründe, die wir kennen.

Ich mache aber zum Beispiel aus Prinzip keine Werbung für Duftkerzen für 30 Euro. Weil ich halt so denke: Das ist halt das absolute Luxusprodukt. Ja, das ist schön, also wenn ich mir das selber kaufe, was ich auch nicht tue. Einfach weil ich das Bedürfnis nicht habe , um es neutral zu formulieren. Aber dafür mache ich keine Werbung. Ich meine, was sendet das auch für ein Signal.

Ja kann ich komplett nachvollziehen. Klar, vielleicht ist in dem Fall diese Kerze, ich glaube wir denken an dieselbe:D,  jetzt vegan und pipapo aber trotzdem ist der Preis nicht gerechtfertigt. 
Machst du deinen Blog und Instagram eigentlich hauptberuflich?

Puh, schon irgendwie. Also ich bin selbstständig, aber ich habe noch quasi einen Kunden der mir mein Grunderwerb durch ein festlaufenden Selbstständigenvertrag einspielt. Also, ich bin jetzt nicht auf jede Werbung angewiesen, aber ich muss schon „aufstocken“. Vom Arbeitsumfang ist es ein Vollzeitjob tatsächlich, aber vom Output noch nicht so wirklich.

Magst du dazu vielleicht noch kurz was drüber erzählen? Du meintest gerade das du noch was im background hast. 

Ja, das ist gar kein Geheimnis:D. Ich arbeite für Perspective Daily. Das ist ein konstruktives Online-Magazin. Ich strecke auch die Fühler so ein bisschen in Richtung Journalismus aus und die machen halt lösungsorientierten Journalismus. Nicht so reißerische Headlines am laufenden Band, sondern die gucken sich spezifische Themenbereiche an und schauen was es es für Menschen gibt, die coole Lösungen für Probleme bieten, und was gibt es für andere Perspektiven, die jetzt vielleicht noch nicht so beleuchtet sind im Mainstream. Wie kann man einen konstruktiven Dialog in Gang halten.

Ich mache halt für die auch unter anderem den Instagram-Account. Das ist meine Hauptaufgabe da. Ich entwickele halt die Designs, kümmere mich um die Pflege und das die Bekanntheit wächst. 

Voll cool! Und seit wann machst du das? 

Etwas mehr als 1 Jahr.

Und die sind nur online? 

Genau, das ist ein reines Onlinemagazin ohne Werbung, sind halt ausschließlich mitgliederfinanziert. Das ist das erste konstruktive- und werbefreie online Magazin, was es in Deutschland gab!

Ah cool!

Kann ich sehr empfehlen:)!

Muss ich mir mal anschauen, kenne ich so gar nicht:)
Dein Blog „Mehr als Grünzeug“ Wie bist du zu dem Namen gekommen? 

Aus dem Bauch raus, tatsächlich. Ich habe ganz kurz drüber nachgedacht und ich habe ja mal mit veganen Rezepten angefangen, also nur den Fokus auf vegane Rezepte gehabt. Und ich wollte halt die Botschaft, dass vegan mehr ist als Salat futtern, in knackigen Worten rüberbringen. 

Dann ist mir als erstes „Mehr als Grünzeug“ eingefallen, aber dann hat sich im Laufe der Jahre halt mein Themenfokus auch verschoben.

Ja, dass kenne ich! Passiert ja total oft. 

Genau! Das hat dann aber halt immer noch zum Namen gepasst. 

Das ist aber echt krass wie man von einem Thema zum anderen kommt. Ich habe auch mal mit Rezepten angefangen und irgendwie bin ich jetzt bei Zero Waste und Fair Fashion angekommen:D 

Ja, es hängt ja auch alles irgendwie zusammen. Das finde ich halt auch so schön. Ich hatte das auch, dass ich mich erst mit Veganismus beschäftigt habe, dann habe ich mir aber gedacht „Okay, wenn ich nur vegan esse, dann ist das ja auch nicht so ganz konsequent“. Dann habe ich geguckt, wie das mit der Kleidung aussieht und habe da dann erst auf tierische Produkte geschaut. Dann kommst du ja auch super schnell zu „Wo wird die Kleidung hergestellt“. Man kommt von einem zum anderen!

Ich glaube das geht vielen so und da kommt man gar nicht drum rum, was aber auch total gut ist! Wäre ja schlimm wenn man immer nur an einem Thema hängenbleiben würde und sich nicht weiterentwickelt. 

Das stimmt. 

Ja, Jenni ich glaube ich habe dich jetzt genug ausgequetscht:D Aber zum Schluss kann man festhalten, dass sich in dieser ganzen Blogger-Geschichte noch ein bisschen was entwickeln muss. Ah, jetzt habe ich doch noch eine Frage:D Wie hast du deinen Preis für Posts oder Sonstiges ermittelt oder festgesetzt? 

Mh, das war auch halt durch das Netzwerk und Abstimmung mit anderen. Ich habe einfach mal andere Blogger*innen gefragt, wieviel die so nehmen. Dann gibt es ja auch einige, die das durchrechnen und ins Internet stellen. Es gibt auch so Formeln quasi, das rechnet sich dann nach Follower*innen aus. Diesen Wert hat die und die Reichweite. Und danach kannst du das relativ easy berechnen und den Wert der Steigerung immer durchkalkulieren. Es gibt auch verschiedene Rechner im Internet. Ich persönlich halte immer mehrere Quellen parallel und rechne das dann immer neu aus. 

Finde ich aber auch krass Follower, Likes, Reichweite etc. eigene Währung geworden sind:D. Hört man ja auch immer wieder wie Leute da unter Druck geraten. 

Ja, das kann halt sehr schnell so ein Teufelskreis werden, wenn man nicht aufpasst.

Hast du das auch manchmal? Das du irgendwie dich sehr auf die Zahlen versteifst oder irgendwie enttäuscht bist, wenn ein Bild mal weniger Likes hat? 

Ich glaube, man kann nicht sagen, dass man da frei von ist. Weil, man hat ja schon irgendwo im Hinterkopf, zumindest ich, die so halb auf das Geld angewiesen ist, dass auch die Firmen diese Rechner kennen und selbst eigene Analysetools haben, das ausrechnen und beobachten. Ich bin leider auch ein Mensch der sehr perfektionistisch veranlagt ist und ich arbeite da seit Jahren dran, dass das weniger wird. Das ist tatsächlich auch besser geworden.

Heute Morgen habe ich zum Beispiel dieses Video mit dem Wald gepostet und das war eigentlich schon 1 Stunde zu spät. Für die optimale Like-und-Comment-Rate war das 1. zu spät und 2. war das ein viel zu kurzer Text, es ist kein „Call to Action“  drin usw.  Ich habe so ziemlich alles falsch gemacht mit dem Post, was man falsch machen kann, aber ich hatte Bock drauf! Und dann habe ich das auch gemacht. 

Und ich finde, solange das noch da ist und ich das Handy mal mehrere Stunden oder auch 1 Tag weglegen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, ist es okay. 

Und das ist bei mir auch tatsächlich der Fall. Also, ich muss mir merken und wissen, dass meine mentale Gesundheit am wichtigsten ist, weil sonst geht halt gar nichts. Wobei ich auch sagen muss, dass ich in einer sehr privilegierten Position bin, dadurch dass ich eben das ich schon feste Partner habe, auf die ich mich verlassen kann, und regelmäßig Geld auf mein Konto kommt. Das sind jetzt keine Unsummen, es reicht halt gerade so, aber es reicht dann halt auch. Das verschafft mir natürlich auch die Möglichkeit da etwas entspannter zu bleiben.

Ich kann dann aber auch total verstehen, wenn da Freund*innen oder Kolleg*innen sind, für die das der Hauptjob ist, dass da ein ganz anderer Stress entsteht.

Das hört sich bei dir alles sehr durchgeplant und analysiert an:D 

Ja, schon, also erstmal einfach, weil es mich interessiert. Das ist ja auch ganz gut, wenn deine Botschaften, also das was du zusagen hast, von möglichst vielen Menschen gesehen werden. Wenn ich jetzt über Fair Fashion schreibe, dann möchte ich, dass das von der größtmöglichen Zahl an Leuten gesehen wird, weil es halt ein wichtiges Thema ist, das mich beschäftigt. Ich muss das aber zum Beispiel auch für meine Kunden wissen, für die arbeite. 

Und hast du auch manchmal mit dem guten, alten Algorithmus zu kämpfen?:D

Ähm, ja, also manchmal ist es schon ziemlich krass. Ich habe aber eine sehr schöne und treue Community, da bin ich sehr dankbar. Also Algorithmusprobleme eher weniger zurzeit, aber wo ich halt Probleme habt ist, dadurch das ich mich oft sehr kritisch zu allen möglichen Themen positioniere, dass dann über nacht manchmal 200 Leute weniger da sind. Da gibt es schon krasse Schwankungen wo ich mich dann auch Frage „Oh mein Gott, was habe ich jetzt wieder falsch gemacht?“:D„Was hätte ich besser machen können, wem bin ich da jetzt auf die Füße getreten?“.

Da entwickelt man schon Selbstzweifel, das ist eher so mein Thema momentan. Aber das bleibt bei diesem Job nicht aus.

Ich versuche mir auch immer zu sagen, dass es mein Account und mein Content ist. Man möchte ja auch irgendwie mit dem, was einen persönlich bewegt und anspricht punkten. Also man möchte nicht irgendwas vorspielen, nur damit es anderen gefällt. 

Ja, absolut. Ich habe auch auf jeden Fall die Einstellung, dass ich mache, worauf ich Bock habe, und wem das nicht gefällt, der*die muss ja nicht bleiben:D. Das steht ja jeder*m frei.

Das ist gut, dass du das auch so auf dem Schirm hast. Dieses „Bloggersein“ wird ja gefühlt auch von immer mehr Leuten angestrebt, weil sie denken das es schnell verdientes Geld ist. Aber persönlich spüre diesen Druck, immer besser sein zu wollen, immer eine Schippe noch draufzulegen. 

Ja, das kann ich sehr gut verstehen. Aber ich meine: Letztend Endes ist man auch nur ein Mensch mit sehr vielseitigen Interessen und verschiedenen Arten zu arbeiten. Da ist es ganz normal, dass sich da Qualität ändert. Wer kann sich schon die ganze Zeit mit intensivem, schwerem Content auseinandersetzen? Oder halt die ganze Zeit auf 200% arbeiten? Das ist ja auch irgendwo eine Frage der persönlichen Nachhaltigkeit. Sich selbst und anderen auch zugestehen, dass da nicht immer richtig krasse Sachen kommen können. 

Ja, das muss man vor allem für sich selbst verinnerlichen. Ich glaube das war ein ganz schöner Schlusssatz und ein guter reminder! Jenni, vielen vielen Dank für das schöne Gespräch! Ich wünsche dir noch alles Gute und vor allem Gesundheit!:)


Links aus dem Text:

-Jennis Blog mehralsgruenzeug
-Rechtsberatung für Datenschutz, Social Media etc. Dr. Thomas Schwenke
-Online Magazin Perspective Daily
-Beitrag über das Ermitteln des Preises für Content von Fruit Fairy


Also ich konnte super viel aus diesem Gespräch mitnehmen und einiges dazulernen!
Ich hoffe dir geht es ähnlich und dir hat der Beitrag gefallen!

Alles Liebe,
-Lou

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