Das Bienensterben-Sind Honigbienen eine Gefahr für Wildbienen?

Das Bienensterben-Sind Honigbienen eine Gefahr für Wildbienen?

  • Beitrag veröffentlicht:30. Juni 2020
  • Beitrags-Kategorie:Umwelt
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Was steckt hinter dem Bienensterben? Was wäre, wenn es keine Imkerei mehr gibt? Ist die Natur auf die Bestäubung der extra gezüchteten Honigbiene angewiesen, oder könnten Wildbienen den Job alleine machen? Und überhaupt: Ist die Masse an Honigbienen eine Gefahr für die Wildbienen?

Nach meinem Beitrag über ökologische Imkerei, sind bei mir noch einige Fragen offen geblieben. Um diese zu beantworten, habe ich mit Dr. Melanie von Orlow gesprochen. Sie ist Sprecherin und Koordinatorin der Fachgruppe „Hymenopterenschutz“ vom NABU Berlin , und Projektleiterin des Hymenopterendientes. Sie steht, mit weiteren Beratern der Fachgruppe, bei Fragen und Problemen zu Hummeln, Wespen, Bienen und Hornissen zur Verfügung.

Frau von Orlow, was macht der NABU für den Insektenschutz?

Der NABU ist einer der größten Naturschutzverbände Deutschlands, der in einzelne Landesverbände unterteilt ist. Nahezu in jedem Landes- und Kreisverband finden Insektenprojekte statt; Der NABU Sachsen macht zum Beispiel viel zu Schmetterlingen.
Wir vom NABU Berlin machen Beratungen und Umsiedlungen bei besonders geschützten Hautflüglern.
Gefundene Hummel- oder Hornissennester, die nicht am Fundort nicht bleiben können, siedeln wir dann um.

Ansonsten ist der NABU Bundesverband stark in der Sensibilisierung engagiert. Kürzlich war der erste Termin für den „Insektensommer“, bei dem die Leute aufrufen werden, analog zur „Stunde der Gartenvögel“ einfach mal Insekten zu zählen. Die Aufmerksamkeit für eine Stunde auf die kleinsten Garten- und Balkonmitbewohner zu lenken hilft dabei ein Bewusstsein für Insekten zu schaffen. Jedes Jahr machen dort mehr als 10.000 Menschen mit.

Ansonsten ist der NABU auch noch mit der Agrarthematik verbunden.
Jeder Bürger zahlt jährlich 114 Euro in die Subventionskasse der Europäischen Union für die Landwirtschaft. Wir haben dazu aufgerufen, dass mitentschieden werden sollte, was denn mit diesem Betrag passieren sollte.

Wir beraten zu naturnahem und insektenfreundlichen Gärtnern, und kämpfen gegen sinnlose Steingärten.


Bevor wir uns weiteren Fragen widmen, ist es vielleicht erstmal ganz hilfreich, die Geschichte der Biene zu kennen:

Vor 130 Millionen Jahren, also zur noch zur Zeit der Dinosaurier, hat sich die Biene entwickelt. Und zwar aus einer Wespe.
Im Laufe der Zeit sind so ca. 570 Wildbienenarten entstanden (Hummeln gehören zu den Wildbienen), jedoch gibt es in Deutschland nur eine heimische Honigbienenart, die dunkle Honigbiene.

bienensterben
Dunkle Honigbiene. Bild: nordbiene.de

Auch diese hat sich vor vielen Millionen Jahren zusammen mit anderen Bienenarten entwickelt. Tragisch ist, dass diese fast gänzlich ausgestorben ist, und durch gezüchtete Rassen ersetzt wurde.

Alle anderen Honigbienen, die hier so durch die Gegend fliegen, sind Hochzuchtrassen.
Seit 1864 hat man mit der Honigbienenzucht in Deutschland begonnen. Wenn wir also von „unserer Honigbiene“ sprechen, und ein Bild von Maja im Kopf aufploppt, ist damit nicht mehr die dunkle Honigbiene gemeint, sondern die optimierte, extra gezüchtete Honigbiene.

Das Bienensterben

Das Bienensterben ist spätestens nach dem Massenkollaps von Honigbienenvölkern in den USA (colony collapse disorder = CCD), bei dem in den Jahren 2006/2007 bis zu 80% der Völker betroffen waren, in aller Munde. In Deutschland stehen 53% aller Arten stehen auf der roten Liste, der gefährdeten Tierarten.
Für mein Gefühl ist das so eines dieser Probleme, die jeder kennt, aber man nicht so richtig weiß, was man dagegen unternehmen soll. Oder vielleicht auch gar kein Interesse daran hat. Ein paar Bienen mehr oder weniger? Wen stört das schon?

Wenn die Bienen aussterben, sterben 4 Jahre später auch die Menschen.

Albert Einstein

In einem Artikel über Bienen darf dieser Satz nicht fehlen. Wahrscheinlich kennst du ihn schon, hast ihn schon etliche Male gehört, oder irgendwo aufgeschnappt. Ob Albert diesen Satz wirklich so gesagt hat, lässt sich nicht beweisen. Und wieso es gerade 4 Jahre sein sollen, bevor der Mensch den Löffel abgibt, dafür gibt es auch keine Erklärung, die irgendwo verfasst wurde. Ist dieser Satz gar ein Mythos?
Quelle:

Wieso sollte der Mensch, mit all seiner Technik, Entwicklung und schlauen Erfindungen von einem kleinen, gestreiften Tierchen abhängig sein?
Gute Frage. Hintergrund dieses Satzes ist, dass es ohne Bienen keine Bestäubung mehr gibt. Also auch keine Pflanzen, keine Tiere und somit keine Menschen mehr.
Fakt ist jedoch, dass es neben den fleißigen Bienen noch weitere Insekten, wie zum Beispiel Fliegen, Motten oder Schmetterlinge gibt, die bis zu 50% der Bestäubungsarbeit leisten. Dazu kommt noch, dass Getreide wie Weizen, Mais, Reis, Roggen, Hirse etc. vom Wind bestäubt werden.
Quelle

Quelle: ingenieur.de

Trotzdem würde unsere Speisekarte etwas trister ausfallen, weil gerade Obst und Gemüse viel von der Bestäubung der Bienen abhängig sind.
Was zum Problem werden könnte ist, dass unsere heutige Landwirtschaft viel aus riesigen Monokulturen besteht.
Das ist bestäubungstechnisch einfach nicht machbar für „wilde Insekten“.
Und da kommt die gezüchtete Honigbiene ins Spiel.

Der Aufschrei nach „Bienenschutz“ mag gut gemeint sein, geht jedoch meist in eine sehr einseitige Richtung:
Es werden Magazine mit Honigbienen aufgestellt, die von Imker*Innen gehegt und gepflegt werden. Mehr Bienenschutz geht doch gar nicht, oder?

Die Intention dahinter scheint eine Gute zu sein, aber hinter diesen 53% verbergen sich nicht die gezüchteten, und wohl behüteten Honigbienen (die werden nicht so schnell aussterben).
Denen geht es sogar sehr gut sagt Dr. Jens Pistorius, Leiter des Institut für Bienenschutz, in Braunschweig. Es sind vor allem die wilden Bienen, die vom Bienensterben bedroht sind.


Der Unterschied zwischen Wild- und Honigbiene

Wieso ist die Wildbiene bedroht?

Frau von Orlow, häufig wird vom „Bienensterben“ gesprochen. Sind die Bienen besonders betroffen, oder sind weitere Insekten gefährdet?

Der Insektenrückgang betrifft viele Gruppen, nicht nur die Wildbienen im Besonderen. Diese sind jetzt so populär geworden, weil man Daten hat, die den Verlust gut belegen können.
Bei anderen Insektenarten können wir es teilweise nur vermuten, weil es über manche Artengruppen kaum Fassungen über einen längeren Zeitraum gibt.
Die ganze Insektenwelt leiden im Prinzip darunter, dass man nur begrenzt Übersicht über Verbreitung, und Vorkommen der Arten hat.


Der Hauptgrund für das Sterben der Wildbienen, ist die Vernichtung ihrer Lebensräume und Niststätten.
Sand- und Kiesgruben, Böschungen, ungestörte Wald- und Feldflächen, morsches Totholz…. Das alles findet man in der Natur nur noch äußerst selten. Seit dem 18. Jahrhundert werden solche Flächen als „unschön“ angesehen und folglich begrünt, asphaltiert oder verbrannt.
Alleine schon die Gartengestaltung hat sich verändert. Viele Besitzer haben Zeit und Geld, jedes bisschen „Wiese“ in Rasenfläche zu verwandeln, Steinwege anzulegen, eifrig jeden Ast aufzuheben und Unkraut mit chemischen Mittelchen zu bekämpfen. Hauptsache der Garten sieht gestriegelt aus!

Dabei sollte die Bewegung zurück zur ursprünglichen Natur gehen: Einem Naturgarten.

Quelle: haus.de

Frau von Orlow: Wir müssen mit den „grünen Optiken“ im Stil englischer Landschaftsgärten aufhören, alleine schon wegen des Klimawandels.
Rasenflächen benötigen unglaubliche Mengen Wasser.
Und wir müssen vor allem aufhören, eine Gießkannen-Subventionspolitik zu machen, die die Landwirte nur dafür belohnt, dass sie viel Land besitzen.

Es muss auch nach der Qualität und Art der landwirtschaftlichen Nutzung bewertet werden. Das sind Sachen, die wir gerne geändert hätten, die aber hauptsächlich in Brüssel entschieden werden. Da ist der NABU schon über viele Jahre an dem Thema dran.

Quelle: houzz.de

Ein weiterer Grund für das Bienensterben, oder Insektensterben im Allgemeinen, ist auch das immer spärlicher werdende Nahrungsangebot.
Die riesigen Monokulturen können meist nur von wenigen Bienenarten genutzt werden, und das auch nur, wenn diese Fläche nicht mit Insektiziden o.ä vergiftet wurde. Außerdem sind etwa 30% der Wildbienenarten auf wenige Pflanzenarten spezialisiert. Das nennt man „Symbiose“.
Genauer: Diese Pflanze liefert der Wildbiene Nahrung und die Pflanze wiederum ist von der Bestäubung durch diese Bienenart abhängig. Verschwindet die Bienenart, kann sich auch die Pflanze nicht weiter vermehren. 

Außerdem vermehren sich Wildbienen recht spärlich. In ihrem doch recht kurzem Leben, von 4-6 Wochen, legt ein Weibchen gerade mal 10-30 Brutzellen (zum Vergleich: Eine Honigbienenkönigin legt bis zu 2.000 Eier pro Tag!).
Davon entwickelt sich aber auch nur ein Teil der Larven, sodass maximal 10 fortpflanzungsfähige Weibchen schlüpfen.

Ein weiterer Faktor, der den Wildbienen scheinbar zu schaffen macht ist noch ein anderer Bereich der Landwirtschaft: Die Imkerei.

Ist die Wildbiene durch die Honigbiene bedroht?

Welchen Einfluss die Honigbiene auf die Wildbiene hat, würden sich Wissenschaftler gar nicht stellen, wenn es sich dabei um die dunkle, einheimische Honigbiene handeln würde. Wie wir jedoch schon wissen, geht es hier um das gezüchtete Exemplar, welches von Imker*innen betreut wird. Die Honigbiene ist zum Nutztier geworden, und auf Leistung getrimmt. Die Dokumentation „More than Honey“ verdeutlicht diese Aussage.

Das Problem mit diesen Honigbienen ist, dass sie, im Gegensatz zu den Solitärbienen (bis auf Hummeln, die bilden Staaten), in riesigen Völkern (mindestens 20.000 Tiere) leben, und Pollen und Nektar einsammeln, wie die Weltmeister. Und das in einem Umkreis mehrerer Kilometer um ihren Stock.
Das mag an Standorten von Monokulturen, wie Raps, kein Problem sein.
Ja, unter den Bedingungen der industriellen Landwirtschaft ist das sogar nötig.

In solchen Monokulturen findet die Verdrängung von Wildbienen kaum noch statt, da diese ihre Nahrungsquelle durch eben diese Monokulturen verloren haben. Alleine schon aus dem Grund, weil in der Umgebung kaum Nistmöglichkeiten (sandige Bodenfläche, Altholz) zu finden sind. Es kann also schon gar nicht so viele Wildbienen in diesem Umkreis geben, wie für die Bestäubung einer ganzen Monokultur nötig wären.
Kurz: Es gibt zu wenig unberührte Natur drumherum, um allen Solitärbienen zu beherbergen.

Jetzt könnte man meinen: Okay, Honigbienen bleiben bei ihrem Rapsfeld, Wildbienen beanspruchen Wald und Wiesen für sich. So einfach ist es aber leider nicht.
Da Monokulturen ja nicht ununterbrochen Blühen, und Honigbienen sehr anspruchslos sind, was ihre Nahrung angeht, weichen Honigbienen nach einer Zeit auf die umliegende Umgebung aus, und verdrängen damit die Wildbienen. Gar nicht unbedingt „aggressiv“, sondern es liegt vielmehr an der Nahrungskonkurrenz.

Honigbienenschwarm -Quelle: wildbienen.de

Es kommt außerdem häufiger vor, dass Imker*innen mit ihren Bienenvölkern wandern. Von einem Tag auf den Anderen tritt quasi eine Sturzflut von Honigbienen an einem Standort auf, und Wildbienen verlieren so ganz plötzlich ihre Pollenquelle.
Dazu muss man sagen, dass nicht jede Wildbiene Appetit auf jede Art von Pollen hat.
Es gibt tatsächlich etepeteter, die sich auf nur wenige Pflanzen spezialisiert haben. Nur wo diese Pflanzen vorkommen, kommt auch diese Wildbienenart vor.
Die sind dann natürlich stärker von der Nahrungskonkurrenz betroffen, als die Generalisten unter den Wildbienen.

Zusammengefasst kann man sagen, dass eine Gefährdung der Wildbiene, durch Honigbienen, vom Standort und der Anzahl, der Honigbienen abhängt.
Dazu kann uns Frau von Orlow noch etwas erzählen:

Wie stark ist die Wildbiene durch die Honigbiene bedroht?

Quelle: aktiontier.org

Frau von Orlow: Die wissenschaftliche Datenlage dazu ist ziemlich dünn. Meines Erachtens verwässert man damit die Diskussion, denn unser größtes Problem ist garantiert nicht, dass es zu viele Honigbienen gibt.
Die Konkurrenz von Wild- und Honigbienen kann man nur unter sehr bestimmten Umständen befürchten: Bei einer hohen Dichte an Honigbienen, ohne alternative Trachten in einem Gebiet, in dem es ein größeres, nennenswertes Vorkommen einer bestimmten Trachtpflanze, von der vielleicht eine andere Solitärbienenart abhängig ist, kann es für diese Art zu ungünstigen Konkurrenzdruck kommen.

Diese Situation ist sicherlich nicht die Regel und kann höchstens mal in sehr großen speziellen Naturschutzgebieten vorkommen.
Da reagieren aber auch die Behörden, und dementsprechend darf man darin oft gar keine Honigbienen aufstellen.

Meiner Ansicht nach, sind die Honigbienen nicht das Thema, welches zum Bienensterben in den Vordergrund gestellt werden sollte. Die Probleme sind viel größer, nämlich Landwirtschaft, Versiegelung, nächtliche Lichtverschmutzung und Struckturverlust der Landschaft. Das sind die Hauptfaktoren des Insektenverlustes.

Ist es nötig Honigbienen zu züchten, oder wären Wildbienen im Stande, die nötige Bestäubungsleistung zu erbringen?

Fakt ist, dass es keine einzige Pflanze gibt, die nur von der Honigbiene bestäubt werden kann und diese ohne sie aussterben würde (anders als bei den Wildbienen, wie oben schon beschrieben).
Das Problem ist eher die Art der Landwirtschaft, die der Mensch heute betreibt.
Wie oben schon erwähnt, gibt es nicht genügend Nistmöglichkeiten rund um die riesigen Monokulturen, die so viele Wildbienen beherbergen könnten, dass das ganze Feld bestäubt werden könnte.

Wenn wir also weiterhin diese Art der Landwirtschaft akzeptieren, müssen wir wohl auch die massenhaft gezüchteten Honigbienen akzeptieren.

Die Frage, ob die Natur die Honigbiene braucht, oder der Mensch meint sie zu brauchen, lässt sich also so beantworten:
Theoretisch bräuchte die Natur die gezüchtete Honigbiene nicht. Jedoch muss man im Auge behalten, dass die heutige Landwirtschaft oft nicht mehr viel Natürliches mit sich bringt. Also müssen die auf Leistung getrimmten Honigbienen an den Start, um die Ansprüche abzudecken.

Wer bestäubt besser?

Zwar ist die Honigbiene Zahlen- jedoch nicht Artenmäßig überlegen.
Die Wildbiene hat viel zu bieten: Alleine schon wegen ihrer großen Artenzahl, ihrer weiten Verbreitung und ihrem intensiven Blütenbesuch, sind Wildbienen, gerade im Vergleich zu anderen Insekten, wichtige Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen.
Sie sind weniger anfällig für Krankheiten und allgemein robuster.
Außerdem gibt es Hinweise, dass der Einsatz von Wildbienen in der Saatgutproduktion und der Pflanzenzucht viel kostengünstiger ist, als der von Honigbienen.

Wildbienen fliegen auch bei schlechtem Wetter und niedrigen Temperaturen aus (Hummeln sogar noch bis zum Gefrierpunkt), während eine Honigbiene erst ab 12°C zum Flug in der Lage ist.
Außerdem besucht eine Hummel 3-5 mal mehr Blüten, als eine Honigbiene in der selben Zeit.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Pro Hektar Apfel- oder Mandelbäume werden ca. 400 Mauerbienenweibchen und 400-600 Männchen zur effektiven Bestäubung benötigt. Für die gleiche Fläche veranschlagt man 1-3 Honigbienenvölker mit ca. 20.000 aktiven Arbeiterinnen pro Volk.

Was kann man gegen das Bienensterben tun?

Erstmal: Wildbienenschutz nützt immer auch den Honigbienen. Umgekehrt ist es nicht unbedingt der Fall!

Wildbiene -Quelle: Wochenspiegel.de

Frau von Orlow, was kann jeder Mensch gegen das Bienen- bzw. Insektensterben tun? Vielleicht auch unabhängig davon, ob man einen Garten hat oder in einer Wohnung ohne Balkon lebt.

„Jeder Mieter kann Projekte initiieren, wie zum Beispiel, dass die Rasenflächen um das Haus, insektenfreundlicher und bunter bepflanzt werden.
Wenn man ein Wespennest oder eine Wildbienenkolonie findet, bitte nicht gleich irgendwelche Mittel drauf sprühen, um es zu vernichten, sondern sich zunächst beim NABU oder anderen Umweltverbänden beraten lassen.
Und natürlich auch Kommunikation: Was mich zum Beispiel jedes Mal stört, ist dieses sinnlose Aufstellen von Wespenfallen, an allen Ecken und Enden. Da fliegen ja oft nicht nur Wespen rein. Bienen, Motten und andere Insekten sterben, wegen solcher Fallen; zudem erreicht man keine geringere Belästigung am Tisch. . Das sind Unsitten, die wir aus der Gesellschaft rauskriegen müssen.“

Weitere Maßnahmen:

  • Bio, regional und saisonal Einkaufen, um die Bio-Landwirtschaft zu unterstützen.
  • Trinkmöglichkeiten für Insekten anbieten: Dafür eignet sich eine flache Schale, mit einem Stein drin.
  • Im Garten und Balkon vielfältig bepflanzen, und keine chemischen Dünger verwenden.
  • Beim Mähen einige wilde Ecken stehen lassen.
  • Nachbarn sensibilisieren.
  • Nisthilfen für Wildbienen aufstellen. Näheres findest du hier.

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